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- 8.3.2010: Saisoneröffnung: Grosse VDP-Weinpräsentation
- 8.3.2010: Rubin Weingüter Carnuntum zum Rheingau Gourmet & Weinfestival
- 1.11.2009: Hitparade der ersten Gewächse: Wisselbrunnen von Barth vorn
- 8.9.2009: Ankündigung: 23. GLORREICHE RHEINGAU TAGE
- 7.9.2009: Anthony's Garage: Untypische Rheingau-Weine
- 4.9.2009: Nette Premiere: Rheingau Reben Festival
- 5.8.2009: Weinwerk, Rüdesheim - Tipp für schnellentschlossene Mondflieger
- 28.7.2009: Besucht: Weingut Ernst Rußler in Rauenthal
- 27.9.2008: Geschmacksmarathon bei VDP-Weinversteigerung 2008
- 3.9.2008: 22. GLORREICHE RHEINGAU TAGE - 35 genussvolle Veranstaltungen vom 1. bis 9. November 2008
Nette Premiere: Rheingau Reben Festival
Sechszehn Rheingauer Top-Weinmacher haben die Veranstalter zusammengebracht, mit einem vielfältigen musikalisch-kulkturellen Programm eingerahmt und so am 29. und 30. August eine für die Region durchaus außergewöhnliche Festival-Premiere am Fuß von Schloss Johannisberg hingelegt. Bemerkenswert war insbesondere die Teilnahme von Winzer-Exoten, die selten oder sonst nie öffentlich in Erscheinung treten wie beispielsweise das Geisenheimer Weingut Daniel oder Anthony Robert Hammonds Garage Winery aus Oestrich. Der Wettergott war den Veranstaltern gewogen, obschon die klaren Abende den vornehmlich aus dem Rhein-Main-Gebiet angereisten Besuchern eine gefühlte Temperatur von nur 15 Grad bescherten.
Kritikpunkt des ansonsten gelungenen Events …
… war ein Glaspfand von vier Euro, von dem allerdings dann letztlich nur zwei Euro zurückerstattet worden sind. Die verbliebenen zwei Euro wurden als “Veranstaltungszuschuss” deklariert. Dafür, dass die Organisatoren im Vorhinein vollmundig “Eintritt frei” postuliert hatten, empfinden wir dies als eine herbe Mogelpackung und ein Ärgernis, das bei geschätzen tausend Festivalbesuchern das in der Tagespress mit 60.000 Euro bezifferte Budget nicht wirklich entlasstet haben wird. Weiterer Punkt der Kritik war die gastronomische Versorgung: Zu wenig Essenstände, und die, die da waren, waren personell unterbesetzt. Wenn die Top-Gastronomie “Currywurst” anbietet, dauert dir Zubereitung eine Ewigkeit. Dementsprechend lang waren dann auch die Schlangen der Hungermäuler.

Last but not least wäre ein ordentlicher Tanzboden zwischen Publikum und Bühne den tanzwütigen Weinnasen (und davon gab’s in der Tat eine Menge) eine weitaus bessere Hilfe für ihre groovenden Beine gewesen als der mit Rindenmulch befüllter Acker. Tipp: Den Etat für das schöne, aber m.E. unnötige Abschlussfeuerwerk lieber darin investieren. In diesem Sinne freuen wir uns auf die Fortsetzung im nächsten Jahr, wenn es sie denn geben sollte.